So besiegst du eine Schreibblockade!

Viele kennen es – man sitzt vor einem wichtigen Text und die Worte wollen einfach nicht kommen. Egal, wie man es dreht und wendet, es entsteht einfach kein Flow und die langsame Erkenntnis kommt: Das ist eine Schreibblockade. Aber woher kommt die eigentlich, und was können wir tun, damit sie so schnell wie möglich verschwindet?

Was ist eine Schreibblockade und wie entsteht sie?

Vermutlich hatte jeder schon einmal eine Schreibblockade; in der Schule bei einem wichtigen Aufsatz, im Studium beim Schreiben einer Hausarbeit oder Professionelle wie Autoren, Journalisten und Texter sind ihr sicher schon einmal begegnet. Man kann einfach nicht zu Papier bringen, was einem im Kopf herumschwirrt und bekommt keine Struktur in das eigene Gedanken-Chaos. Das kann frustrieren, und führt bei vielen zu Prokrastination. Gründe für eine Schreibblockade können einerseits psychologisch sein, wenn zum Beispiel die Angst besteht, dass der Text nicht den (fremden und eigenen) gesetzten Anforderungen entspricht. Dadurch entsteht ein hoher Druck, den man sich hauptsächlich selbst macht. Andere Gründe können inhaltlicher Natur sein, wenn das gegebene Thema einfach nicht den persönlichen Interessen entspricht und statt Freude nur gähnende Langeweile aufkommt, oder wenn viel zu viele Informationen zur Verfügung stehen. Man sieht dann den Wald vor lauter Bäumen nicht und kommt einfach auf keinen grünen Nenner. Der Schreibprozess zieht sich so zäh in die Länge.

Und nun? Tipps, um in den Flow zu kommen

Es gibt verschiedene Wege, um eine Schreibblockade zu besiegen – mit der Zeit entwickelt jeder für sich eine Methode, um der lästigen Blockade Herr zu werden. Ein paar wertvolle Ratschläge sind hier aufgelistet:

Zeitdruck

Nachweislich hilft Zeitdruck gegen Schreibblockaden: Wer so richtig unter Druck steht, wird produktiver und kann so der Blockade den Kampf ansagen. Also am besten eine fixe Deadline festlegen, um die nötige Portion Druck aufzubauen.

Ortswechsel

Einfach mal etwas anderes sehen – das kann ebenfalls helfen, den Textfluss wieder zu finden. Ein Ortswechsel in ein Café, in den Park oder auch in die Küche wirkt manchmal Wunder.

In der Mitte beginnen

Manchmal will einem der passende Einstieg einfach nicht einfallen. Es hakt an jeder Stelle, jeder Versuch wirkt holprig. Statt dem Anfang, kann man sich hier einfach mal dem Hauptteil widmen und in der Mitte beginnen. So gelingt es später, einen sinnvollen Bogen zum Einstieg zu spannen.

Eine Pause gönnen

Einfach mal kurz die Füße hochlegen – eine Pause kann sich bei einer Schreibblockade bezahlt machen. Sich auf etwas völlig anderes (oder auch gar nichts) zu konzentrieren, kann den kreativen Flow wieder zurückholen.

Lesen statt Schreiben

Andere Texte zu lesen, möglicherweise auch zum gleichen Thema, gibt neue Inspiration und Ideen bezüglich der Textgestaltung. Dabei sollte sich natürlich das eigene Endergebnis von der Inspirationsquelle unterscheiden.

Ordnung ist das halbe Leben

Sinnvoll ist auch, den gewünschten Text in Sinnabschnitte zu strukturieren, um sich klar zu machen: Wie soll das ganze später aussehen? So können zu jedem Abschnitt nach und nach Informationen hinzugefügt werden, aus denen im nächsten Schritt ein Text wird. 

All diese Methoden können natürlich auch bei jeder anderen Art von Kreativitätsblockade angewendet werden – wichtig ist es, die bisherigen Gedanken anders zu gestalten und alternative Wege einzuschlagen. Gelingt dies, steht einem schlüssigen Schreibflow nichts mehr im Weg!

Tanja Ott

Tanja Ott

Ihr Handwerkszeug in Sachen Medien, Kommunikation und Digitalisierung lernte Tanja im Studium der Medienwissenschaft und Medienmanagement. Mit Praxiswissen aus PR und Unternehmenskommunikation ist sie bei digitalis media die richtige Ansprechpartnerin, wenn es um Content geht - egal ob Texten, Storytelling oder Werbekommunikation.