10 Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice

Immer mehr Unternehmen setzen auf Homeoffice. Für manche Arbeitnehmer ist das ein großer Vorteil, wenn Arbeitswege weit sind oder die persönliche Situation es nicht anders zulässt. Seit der Ausbreitung von COVID-19 hat sich das Homeoffice noch viel mehr durchgesetzt. Nicht jeder findet das gut und kommt mit der Situation zurecht – ist es doch sehr ungewohnt, wenn man plötzlich nicht mehr im Büro arbeitet, sondern Zuhause, wo die gemütliche Couch und andere Ablenkungen locken. Da ist Disziplin angesagt!

Wir haben die 10 besten Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice gesammelt, die aber sicher auch am normalen Arbeitsplatz funktionieren:

1. Arbeitsplatz richtig einrichten

Wenn möglich, solltet ihr euch einen Arbeitsplatz einrichten, den ihr im Feierabend nicht weiterhin nutzt; verbannt Arbeitslaptop oder Computer aus eurem Sichtfeld. Das hilft euch, abzuschalten. Aus den Augen, aus dem Sinn! 

2. Den „Weg“ zur Arbeit sinnvoll nutzen

Anfahrtswege zur Arbeit helfen üblicherweise, den Kopf frei zu bekommen und voller Energie in den Tag zu starten. Ob beim Musikhören in der Bahn, Podcast lauschen im Auto oder frische Luft auf dem Fahrrad schnappen. Nutzt die Zeit, die ihr nicht zur Arbeit fahren müsst und macht einen kurzen Spaziergang am Morgen, geht einkaufen, putzt schon mal vor, dass ihr es nicht nach Feierabend machen müsst oder legt eine Sportsession am Morgen ein.

3. Unangenehme Aufgaben am Morgen erledigen

Unangenehme Aufgaben schiebt man meist vor sich her. Warum nicht einfach mal die Zähne zusammenbeißen und sie direkt am Morgen erledigen? Hat man die Aufgabe erst einmal erledigt, ist der Kopf wieder frei für andere Aufgaben, Ideen und Gedanken.

4. Nützliche Tools im Homeoffice

Hilfreiche und nützliche Arbeitstools helfen ungemein dabei, das Arbeiten im Homeoffice unkompliziert zu gestalten. Messenger-Dienste wie Team zum Beispiel vereinfachen die Kommunikation. Synchronisierte Cloud-Datenbanken wie Google Drive helfen zudem dabei, Arbeitsprozesse einfacher zu gestalten und Absprachen zu verkürzen. So wird das Arbeiten von Zuhause aus weniger umständlich und Projekte können einfacher abgewickelt werden.

5. Kaffeeklatsch in der eigenen Küche

Pausen sind wichtig und helfen dabei, neue Ideen zu erhalten und Kraft zu tanken. Wie wäre es daher mit einem Kaffeeklatsch mit den Kollegen per Videocall? Oder beim Kaffee holen in der Küche sich mal wieder bei der Oma oder dem Opa melden? Kurze Gespräche helfen, neue Energien hervorzurufen. 

6. Den Arbeitsplatz aufräumen

Vielleicht schreckt einen das Wort „Aufräumen“ jetzt ab. Aber ihr könnt sicher sein, dass ein aufgeräumter Arbeitsplatz ungemein zur Produktivität beiträgt. Die vielen Dinge auf eurem Schreibtisch sorgen für Ablenkung, worunter die eigentliche Aufgabe leidet. Eine freie Arbeitsfläche hingegen sorgt für gedanklichen Freiraum, Kreativität und erhöhte Konzentration. Unser Tipp: Oft hilft es, auch den Schreibtisch schön zu gestalten, mit persönlichen Bildern oder einer Postkarte. Damit steigert man sein Wohlbefinden und unterstützt die eigene Produktivität.

7. Routine schaffen

Im Homeoffice wird der Arbeitsbeginn und der Feierabend manchmal sehr flexibel gehalten. Mal eben noch nach 20 Uhr die Mails checken, oder Morgens nach 10 Uhr erst den PC hochfahren – das ist durch das flexible Arbeiten gar kein Problem, kann aber die Produktivität hemmen. Am besten helfen hier selbst festgelegte Zeiten und Routinen, die den Tag klar strukturieren. 

8. Kleider machen Leute

Und in diesem Fall führen sie sogar zu mehr Produktivität! Es kann helfen, sich zuhause so anzuziehen, wie man es im Büro tun würde – also eine schicke Bluse oder ein ordentliches T-Shirt mit Jeanshose, anstatt Schlabberpulli und Jogginghose. Das Arbeiten vor dem Laptop kommt einem dann doch gleich viel seriöser vor. 

9. Ablenkungsfallen im Homeoffice

Das Arbeiten von Zuhause hat viele Vorteile, kann aber auch einige Ablenkungsmöglichkeiten bieten. Nebenher fällt einem so manches auf, was es im Eigenheim noch zu erledigen gäbe, oder das Smartphone lockt permanent mit witzigen Posts auf Instagram. Eine Falle, in die man leicht hinein tappen kann – die aber auch einfach zu zu beheben ist. Legt euer Smartphone für einige Zeit weg und sucht euch wenn möglich einen ruhigen Arbeitsplatz, um nicht abgelenkt zu werden. So könnt ihr euch konzentriert eurer Arbeit widmen und alle anderen Dinge auf den Feierabend verschieben.

10. Keep connected

Im Homeoffice ist es ein wenig schwieriger, Kontakt zu den Kollegen zu halten – man sieht sie schließlich nicht. Ein kurzer Plausch über die Party am Wochenende oder den Familienausflug am Sonntag fällt somit oft aus. Hier helfen Videocalls: Warum nicht einfach ein Feierabend-Bier gemeinsam per Hangouts, Skype oder ähnlichem trinken? Abseits der Arbeit kann man sich so auch über andere Dinge unterhalten und mit den Kollegen eine gute Zeit verbringen. Auch nach Corona!

Diese Tipps sind quasi ein Garant für Produktivität. Wichtig ist, in der aktuellen Situation am Ball zu bleiben. Man sollte diese Entwicklung dennoch auch positiv betrachten, sodass Arbeitnehmer nach Corona vielleicht immer öfters die Chance haben, im Homeoffice arbeiten zu können. 

Annika Kaselow

Annika Kaselow

Annika ist seit 2 Jahren Projektmanagerin bei der digitalis media. Durch ihr praxisnahes Studium der Online-Kommunikation an der Hochschule Darmstadt bringt sie aktuelles Wissen und Trends mit, um dieses in Blogbeiträgen mit euch zu teilen. Im Büroalltag sorgt Annika immer für gute Stimmung und ist bekannt als die "Nachhaltigkeitsbeauftragte".